Sonntag, 28. Mai 2017

Coelner Zimmer

                                                                              
zeigt

                  EX TENDER


                           
                   (Objekte,Collagen,Assemblagen)


von

                   Anne-Katrin Puchner


                 Impressionen der Ausstellung:





Vernissage:Freitag 9.6.2017 /19h


Begrüßung und Einführung in die Ausstellung: Rainer Rehfeld


Ausstellungsdauer:9.6-21.8.2017

ÖffnungszeitenMo-Do 14-19h

& nach Vereinbarung info@coelner-zimmer.de/0171 1911160

Coelner Zimmer Schirmerstr.39 40211 Düsseldorf
www.coelner-zimmer.de

Facebook: coelner zimmer

Text zur Arbeit von Anne-Katrin Puchner:

Meine Forschung

Mich interessierte schon immer die Bewegung. Angefangen bei meiner Tanzausbildung in Sevilla, über meine Motoren-betriebenen Installationen während meines Studiums an der Kunstakademie bis hin zu gesellschaftlichen Wandlungen, die ich als Kulturwissenschaftlerin und aktuell als Konsumforscherin untersuche. Und alle diese Forschungen münden in meine künstlerische Arbeit: Es ist der Wandel, der mich interessiert.

Dieses `Sehen´, dieses Verwandeln zu beobachten, wird heute immer wichtiger – In einer Gesellschaft, die überschüttet wird mit Bildern und Informationen - eine Gesellschaft, in der unsere Götter und Leit-Bilder abhanden gekommen sind. Somit müssen wir oft selbst Orientierung finden. Viele Phänomene, insbesondere unsere Konsumartikel sind so geschlossen, dass es schwer fällt damit zu experimentieren. Kunst kann neue Erfahrungen und damit neue Wege aufzeigen und das Bewusstsein schärfen.

Wachsam sehen heißt: auseinandernehmen, umdrehen und wieder zusammenfügen, drehen, wenden, durchkauen, verwerfen und neu starten und v.a. auch: abseits schauen, neben den eingefahrenen Wegen. So entstehen völlig neue Momente, neue Eindrücke und dadurch auch neue Wirklichkeiten.


Durch diesen Ansatz kam ich ganz selbstverständlich zur Collage bzw. Montage - egal ob in der Fläche oder im Raum bzw. zwischen Fläche und Raum. Meine Formen verändern sich beim Abschreiten im Raum. Sie `wandeln´ sich. Es entstehen immer neue Flächen und Formen - anders als bei einer geschlossenen Form, die man immer als Ganzes im Kopf mitdenkt - egal auf welcher Seite man sich befindet.

Wie entstehen meine Collagen und Montagen? Ich zeichne und klebe, modelliere und baue. Vorlagen sind Erinnerungen und Bilder aus Zeitschriften oder auch Randprodukte, oft Abfallprodukte aus dem Dunstkreis des Konsums. Ich schneide auseinander und verbinde neu. Immer wieder, Schicht für Schicht. Was ich zeige sind eingefrorene Momente, eingerahmt, installiert oder in Bronze bzw. Beton gegossen - Arbeiten, die wieder in Neue münden können.

Vita Anne -Katrin Puchner:

Anne-Katrin Puchner
1974          geboren in Regensburg
2000          Diplom Kulturwissenschaften, Universität Hildesheim

2006          Meisterschülerin, Akademiebrief, Kunstakademie Düsseldorf
                 
                  Lebt und arbeitet in Düsseldorf

                  Gruppenausstellungen (Auswahl)
2017       Kunstverein Du isburg
von fraunberg art gallery, Düsseldorf

2016        Kunstverein Gelsenkirchen
von fraunberg art gallery, Düsseldorf
Quirin Bank, Düsseldorf
Baustelle Schaustelle, Essen
2014        von fraunberg art gallery, Düsseldorf
2013        von fraunberg art gallery, Düsseldorf
fluxus, Düsseldorf
DMC Gallery, Seoul, Korea
bcs gallery, New York, USA
2012          Baustelle Schaustelle - Raum für junge Kunst, Essen
2010          Metzgalerie, Koblenz
2009          Kunstraum Kreuzberg / Bethanien, Berlin
2008          Stadt Moers, Temporäres Projekt im Außenraum (K)
2007          Kunstförderverein Kreis Düren e.V., Schloß Burgau (K)
              Odapark, NL-Venray (K)
2006          Galerie Maurer, Frankfurt a. M.
   Kunstakademie Düsseldorf in Kooperation mit der Kunsthalle Düsseldorf
2005          Landesmuseum, Ratingen
              Odapark, NL-Venray (K)
2004          Kunsthaus, Essen
              Sammlung Deutsche Bank, Düsseldorf
2003          Städtische Galerie, Kaarst
              Galerie Art & Henle, Berlin


                  Einzelausstellungen
2017          Kunstraum La Palma, Tazacorte, Kanaren
2015          Kunstverein Duisburg
              Städtische Galerie, Kaarst
2013          Initiative Die Treppe, Düren (K)
2014          Außenprojekt „incognito“, Jülich
2012          dok25a, Düsseldorf
2011          Galerie Schloss Neersen
2010          Sigismundkapelle Regensburg (K)

Dienstag, 21. März 2017


                 Finissage:Camouflage" am 21.5 um 15h



Coelner Zimmer

                                                                              
zeigt

                         "Camouflage"


                  Neue Arbeiten (Objekte,Zeichnungen)


 von

                     Carolin Schreier


                    Impressionen der Ausstellung













Vernissage:Freitag 31.3.2017 /19h


Begrüßung und Einführung in die Ausstellung: Rainer Rehfeld

Ausstellungsdauer:31.3-21.5.2017

ÖffnungszeitenMo-Do 14-19h

& nach Vereinbarung info@coelner-zimmer.de/0171 1911160

Coelner Zimmer Schirmerstr.39 40211 Düsseldorf
www.coelner-zimmer.de

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Infotext zur Arbeit von Carolin Schreier
Kleben zählt zu einer der ältesten und wichtigsten Kulturtechniken der Menschheit. Carolin Schreier macht sich diese Technik In Ihren Arbeiten zunutze indem Sie  Objekte aus Klebeband anfertigt. Einem flexiblen und leichten Material, das in jedem Büroraum wiederzufinden ist – ein Alltagsgegenstand. Aus zahllos übereinander geschichteten Streifen von Klebeband entstehen intensiv-farbige Kleidungsstücke mit verschiedenen Oberflächenstrukturen. Einige sind glatt und halbtransparent, andere in sich verwoben und strukturiert. Auch hinsichtlich der Größe gibt es Unterschiede. So ist ein roter Bikini in Uebergröße gefertigt, während ein Zweiteiler eindeutig zu klein bzw. eng erscheint. Damit ist ein Bezug zu dem Thema des Unpassenden hergestellt. Aufgrund der Größe und des Materials werden die Kleidungsstücke ihrer Funktion nicht gerecht und konterkarieren diese. Carolin Schreier hat an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig studiert, einer renommierten Schule, die vor allem grafisch ausgerichtet ist. So legt auch die Künstlerin bereits im Studium ihren Schwerpunkt auf die Zeichnung, da dieses Medium unmittelbar und direkt ist. Sie arbeitet anfangs figürlich und wird später zunehmend abstrakter. In den hier gezeigten Zeichnungen werden Details aus der Umgebung aufgegriffen, bspw. Ausschnitte von Gegenständen und Räumen. Diese sind jedoch als solche nicht zu erkennen, da sie nur in Fragmenten dargestellt werden. So entsteht ein Sammelsurium von nebeneinander stehenden abstrakten Formen, die ineinander greifen und schließlich ein großes Ganzes bilden, ein Netzwerk aus Formen und Linien. Der Betrachter kann, je länger er die Arbeiten betrachtet, immer mehr entdecken. Die präzise ausgeführten feinen Zeichnungen leben durch ihren Kontrast zwischen Hell und Dunkel, Verdichtung und Leere. Sie treten in Dialog mit den intensiv-farbigen Objekten Klebeband.

Dienstag, 24. Januar 2017



COELNER - ZIMMER

zeigt


"UNIQUE NO.5"

mit

Stefanie Pluta & Diana Artus

Finissage


Sonntag 19.3.2017 um 15h


Fotografie,Installation,Collage,Objekt

  Künstlergespräch am So.5.2 um 14h

Impressionen der Ausstellung





Vernissage FR.3.2 18h
Einführung Rainer Rehfeld

Öffnungszeiten während des Photoweekends
SA.4.2  12-19h
So.5.2  13-18h /14h Artisttalk

Öffnungszeiten allgemein
Donnerstags 16-19h
und nach Vereinbarung
www.coelner-zimmer.de

Infos zu den Künstlerinnen und Ihren Arbeiten

Stefanie Pluta  aus Köln und Diana Artus aus Berlin 
stellen erstmalig im Coelner Zimmer aus.
Pluta wird Ihre fotografische Rauminstallation "here"
präsentieren während Artus aus 3 unterschiedlichen Serien 
Arbeiten präsentieren wird 
( u.a  Arbeiten aus Ihrer ins dreidimensionale gehende Serie"Bump")

Diana Artus

Geboren 1974 in Bad Salzungen (Thüringen).
Lebt und arbeitet in Berlin.
Ausbildung
2008–2010 Meisterklasse (bei Prof. Joachim Blank), Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Titel Meisterschülerin 
2000–2007 Studium Fotografie und Medienkunst (bei Prof. Joachim Brohm und Prof. Joa-chim Blank), Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig, Diplom Bildende Kunst
1993–2000 Studium Germanistik und Geschichte, Universität Leipzig, Magisterabschluss (M. A.) 
Stipendien / Preise
2016 Arbeitsstipendium Bildende Kunst des Berliner Senats2015 Globalstipendium des Berliner Senats für einen Aufenthalt in Südkorea
2013 Nominierung 11. Kunstpreis Haus am Kleistpark, Berlin
2013 Nominierung 1. Berlin Art Prize
2012 Arbeitsstipendium der Kulturstiftung Sachsen
2008 Atelierstipendium der Kulturstiftung Sachsen für New York
2002-2010 Studienstipendium Begabtenförderung der Heinrich-Böll-Stiftung 
1999 Recherchestipendium des Deutsch-Französischen Jugendwerks für Paris
1994 Förderpreis des Jungen Literaturforums Hessen-Thüringen
Artist Residencies 
2015 3-monatige Artist Residency, Seoul Art Space Geumcheon
2008 6-monatige Artist Residency, ISCP New York 
2004 3-monatige Artist Residency, Hangar Art Centre Barcelona


Kurztext



Die in Berlin lebende Künstlerin Diana Artus beschäftigt sich insbesondere mit der Wahrnehmung des urbanen Raums, dessen Vorstellungsbildern sowie der Wechselwirkung von Stadt und Stimmung. Die Fotografie bildet den Ausgangspunkt ihres kreativen Prozesses, dessen Resultate – skulpturale Bildobjekte und Bilder von Bildern – als surreale Neuinterpretationen urbaner Phänomene und architektonischer Körper gelesen werden können. Die Künstlerin erweitert und überschreitet dabei permanent die Grenzen des fotografischen Mediums, indem sie digitale fotografische Vorlagen in originale Bildobjekte mit analogem Unikatcharakter transformiert.

here - Stefanie Pluta
Die fotografische Arbeit here zeigt Fotografien von Graffiti und Scratchings, gefunden an den Wänden des
Kölner Doms. Die fotografierten Zeichen können als Mischform aus Text und Bild betrachtet werden, sie
oszillieren stets zwischen dem Abstrakten und Konkreten. Mal sind sie eindeutig, verweisen auf Namen, Daten,
Orte oder Liebes- und Freundschaftsbeziehungen, mal wirken sie wie ungegenständliche Zeichnungen.
An manchen Stellen verdichten sie sich durch ihre bloße Anzahl zu voluminösen Bildern der Überlagerung
und werden so zu Bildern ohne individuelle, künstlerische Absicht. Als Bindeglied zwischen Innen- und
Außenraum und zwischen privatem und öffentlichen Raum dient die Wand als Medium für die Graffiti. Die
Oberflächen der Wände sind einer kontinuierlichen Veränderung ausgesetzt, sie bestehen aus vielen, übereinander
liegenden Schichten von Zeichen, die immer wieder erneuert, überschrieben, entfernt werden. Spuren
davon bleiben jedoch im Material ähnlich einem Gedächtnis gespeichert.

Stefanie Pluta ist Absolventin der Folkwang Universität der Künste Essen, studierte ein Jahr im Photo Global
Programm an der School of Visual Arts (SVA) in New York und schloss 2015 im Postgraduiertenprogramm der
KHM Köln bei Mischa Kuball und Johannes Wohnseifer ab.
Einzelausstellungen(Auswahl)
2017 Unique No. 5 (mit Diana Artus), Coelner Zimmer, Düsseldorf
2017 Urban Peep Show, Baustelle Schaustelle, Essen
2016 Time Capsule,Verteilerebene, Folkwang Universität Essen
2015 Scenario for a Crystal, Walzwerk Null, Düsseldorf
2012 Seeing the Elephant, Kunstverein Bobingen
Gruppenausstellungen (Auswahl)
2016 Wir wollen mal nicht übertreiben, Projektraum im Kunstwerk, Köln
2015 Are you series? Sammlung Philara, Düsseldorf
2015 Die Grosse, Museum Kunstpalast, Düsseldorf
2014 fest.flüssig.flüchtig. Ein Ort im Prozess, ehemaliges Stadtarchiv, Köln
2014 Zweiundzwanzig Minus Eins, Wirtschaftsministerium, Düsseldorf
2013 Perspektiven auf den Ausstellungsraum, Simultanhalle, Köln
2013 Videonale Parcours, Kameha Grand Hotel, Bonn
2010 Augenblicke – Fotografie im öffentlichen Raum, Essen
2009 New Releases, Visual Arts Gallery, New York
2009 Bermuda, temporäre Galerie Orchard Street, New York
2009 Onward, Project Basho, Philadelphia
2007 Wallenstein, Kindl–Halle, Berlin
2007 Fotosommer Stuttgart, Württembergischer Kunstverein, Stuttgart
Stipendien/Förderungen
2016 Projektförderung für Einzelausstellung durch die Kunststiftung NRW
2014 Atelierstipendium Stiftung Kunstdepot, Göschenen, Schweiz
2012 Workshop Stipendium mit Lothar Baumgarten, Fundacion Botin, Santander
2008 Photo Global scholarship für zehnmonatige Künstlerresidenz in New York
2007 Weldekunstpreis, Nachwuchspreis