Samstag, 16. September 2017

          

         Coeln Ciosk No.1

     Coeln Ciosk No.1 lädt ein zu "EX&POP Club" 
        mit DJ Mister Knister (Coeln /Zürich). 


Coelner Zimmer lädt ein zu "EX&POP Club" mit DJ Mr. Knister
(Coeln&Zürich)
 


Coeln-Ciosk No.1 geht in die nächste Runde.


EXNEWS trifft POP!
Mit „Mister Knister“ kommt der legendäre
„Plattenpapst“ aus Coeln ins Coelner Zimmer.

GUT aufgelegt
Übergänge des Abhebens
Back to Mono
Hipster & Tripster & Lambrettas
Collagen & Blamagen
das unverschämte Leben der Flipsides
ein Ausflug mit 45 Umdrehungen ins Jahr 1967

Kommt, hört, seht und staunt wenn „Knister“ seine „Schätzchen“ auf den Teller legt.

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung :Coeln Ciosk No.1 werden neben akustischen und visuellen Köstlichkeiten die neusten "EXNEWS" aus der Kunstwelt im "Coeln Ciosk No.1" präsentiert und laden zur Diskussion. "Samplings" in Form von Fotoarbeiten, die in PE-Verpackungen präsentiert werden, runden das ganze ab.
Kaffee + Kuchen + Kölsch (Alt nach ausdrücklicher Vorbestellung) gibt’s oben drauf. Der Ciosk ist ab 15 h geöffnet.
Kommt vorbei wir freuen uns auf Euch.
Sonntag, 22.10 /15-20h

          

          







          KUNSTPUNKTE 2017

            

                COELNER ZIMMER

                      


                        

                       

                       Coeln Ciosk No.1

                          mit Arbeiten von
                       
                        Rainer Rehfeld


Vernissage 

 FR.22.9.2017 /19h

  Installation,Samplings,Fotografie,Objekte


Öffnungszeiten Kunstpunkte

Samstag 23.9.2017 14:00 - 20:00 h
Sonntag 24.9.2017 12:00 - 18:00 h

Dauer der Ausstellung
22.9.2017-5.11.2017

Öffnungszeiten allgemein
Do-Sa 16-19h + nach Vereinbarung

    Text zur Arbeit


Definitiv kein Fake: Coeln Ciosk No.1



“... die Beweiskraft der folgenden Seiten beruht auf der Tatsache, dass die Geschichte
vollkommen wahr ist, weil ich sie von Anfang bis Ende erfunden habe.“   Boris Vian, 1946



Mit dem Coeln Ciosk No.1 setzt Rainer Rehfeld die Reihe seiner Rauminstallationen wie >Strom<, >Locked< und >Come Closer< aus den vergangenen Jahren fort. Erneut spielt dabei seine fotografische Arbeit eine Schlüsselrolle im Konzept.

Schauplatz, Kulisse und Rahmen der Installation bildet ein im Coelner Zimmer aufgebauter veritabler Kiosk. Das „Büdchen“, wie es im Rheinland heißt, auch hier ein sozialer Treffpunkt und - mit Verweis auf seine traditionelle Funktion als Verkaufsstelle gedruckter Medien - ein Ort öffentlicher Kommunikation wie Information.

Letztere, denken wir insbesondere an die Boulevard- und Regenbogenpresse, kommt bekanntlich gern auch im Gewand der mehr oder minder gezielten Des-Information daher, der sogenannten „Ente“ bzw. - im neueren Sprachgebrauch - der „Fake-News“.

Gerade dem Phänomen der „alternativen Fakten“ bietet der Coeln Ciosk eine Bühne, in diesem Fall bevorzugt mit wahrhaft erfundenen Nachrichten aus der Kunst- und Kulturwelt, in denen Facts und Fiction ironisch zu „Faction“ verschmelzen - täglich neu plakativ ausgehängt, BILDhaft und EXPRESSiv, wie es sich für einen ordentlichen Kiosk gehört.

Das erfrischende Sortiment der etwas anderen „Trink- oder Erfrischungshalle“ besteht im wesentlichen aus Objektkästen und -kästchen, in denen Rainer Rehfeld eigene, bisher unveröffentlichte Dokumentarfotos diverser Genres mittels Sampling-Methode neu arrangiert und somit „alternativ“ definiert.

Dem Zeitalter der Tara angemessen, kommt hierbei der Verpackung besondere Bedeutung zu: Zwei Jahre lang hob der Künstler praktisch alles an Plastikboxen und „Tiefziehteilen“ (Fachjargon) auf, was ihm als Verbraucher ins Haus gelangte - all das farb- und formschöne banale Etwas aus nahezu unverrottbaren Kunststoffen, die bekanntlich heute z. B. die Weltmeere gewissermaßen schon beherrschen. In genau diesem Material präsentiert nun Rainer Rehfeld seine aktuellen Arbeiten, um sie darin so überraschend wie stimmig zur Geltung zu bringen.  

Übrigens: Die No.1 im Titel verweist natürlich darauf, dass der Coeln Ciosk zu gegebener Zeit eine Fortsetzung erfahren wird - falls es sich hierbei nicht um Fake-News handelt ...

Text:Bernd Staub- Molitor
    
     
COELNER-ZIMMER
Schirmerstrasse 39
40211 Düsseldorf


facebook/coelner-zimmer

Sonntag, 28. Mai 2017

Coelner Zimmer

                                                                              
zeigt

                  EX TENDER


                           
                   (Objekte,Collagen,Assemblagen)


von

                   Anne-Katrin Puchner


                 Impressionen der Ausstellung:





Vernissage:Freitag 9.6.2017 /19h


Begrüßung und Einführung in die Ausstellung: Rainer Rehfeld


Ausstellungsdauer:9.6-21.8.2017

ÖffnungszeitenMo-Do 14-19h

& nach Vereinbarung info@coelner-zimmer.de/0171 1911160

Coelner Zimmer Schirmerstr.39 40211 Düsseldorf
www.coelner-zimmer.de

Facebook: coelner zimmer

Text zur Arbeit von Anne-Katrin Puchner:

Meine Forschung

Mich interessierte schon immer die Bewegung. Angefangen bei meiner Tanzausbildung in Sevilla, über meine Motoren-betriebenen Installationen während meines Studiums an der Kunstakademie bis hin zu gesellschaftlichen Wandlungen, die ich als Kulturwissenschaftlerin und aktuell als Konsumforscherin untersuche. Und alle diese Forschungen münden in meine künstlerische Arbeit: Es ist der Wandel, der mich interessiert.

Dieses `Sehen´, dieses Verwandeln zu beobachten, wird heute immer wichtiger – In einer Gesellschaft, die überschüttet wird mit Bildern und Informationen - eine Gesellschaft, in der unsere Götter und Leit-Bilder abhanden gekommen sind. Somit müssen wir oft selbst Orientierung finden. Viele Phänomene, insbesondere unsere Konsumartikel sind so geschlossen, dass es schwer fällt damit zu experimentieren. Kunst kann neue Erfahrungen und damit neue Wege aufzeigen und das Bewusstsein schärfen.

Wachsam sehen heißt: auseinandernehmen, umdrehen und wieder zusammenfügen, drehen, wenden, durchkauen, verwerfen und neu starten und v.a. auch: abseits schauen, neben den eingefahrenen Wegen. So entstehen völlig neue Momente, neue Eindrücke und dadurch auch neue Wirklichkeiten.


Durch diesen Ansatz kam ich ganz selbstverständlich zur Collage bzw. Montage - egal ob in der Fläche oder im Raum bzw. zwischen Fläche und Raum. Meine Formen verändern sich beim Abschreiten im Raum. Sie `wandeln´ sich. Es entstehen immer neue Flächen und Formen - anders als bei einer geschlossenen Form, die man immer als Ganzes im Kopf mitdenkt - egal auf welcher Seite man sich befindet.

Wie entstehen meine Collagen und Montagen? Ich zeichne und klebe, modelliere und baue. Vorlagen sind Erinnerungen und Bilder aus Zeitschriften oder auch Randprodukte, oft Abfallprodukte aus dem Dunstkreis des Konsums. Ich schneide auseinander und verbinde neu. Immer wieder, Schicht für Schicht. Was ich zeige sind eingefrorene Momente, eingerahmt, installiert oder in Bronze bzw. Beton gegossen - Arbeiten, die wieder in Neue münden können.

Vita Anne -Katrin Puchner:

Anne-Katrin Puchner
1974          geboren in Regensburg
2000          Diplom Kulturwissenschaften, Universität Hildesheim

2006          Meisterschülerin, Akademiebrief, Kunstakademie Düsseldorf
                 
                  Lebt und arbeitet in Düsseldorf

                  Gruppenausstellungen (Auswahl)
2017       Kunstverein Du isburg
von fraunberg art gallery, Düsseldorf

2016        Kunstverein Gelsenkirchen
von fraunberg art gallery, Düsseldorf
Quirin Bank, Düsseldorf
Baustelle Schaustelle, Essen
2014        von fraunberg art gallery, Düsseldorf
2013        von fraunberg art gallery, Düsseldorf
fluxus, Düsseldorf
DMC Gallery, Seoul, Korea
bcs gallery, New York, USA
2012          Baustelle Schaustelle - Raum für junge Kunst, Essen
2010          Metzgalerie, Koblenz
2009          Kunstraum Kreuzberg / Bethanien, Berlin
2008          Stadt Moers, Temporäres Projekt im Außenraum (K)
2007          Kunstförderverein Kreis Düren e.V., Schloß Burgau (K)
              Odapark, NL-Venray (K)
2006          Galerie Maurer, Frankfurt a. M.
   Kunstakademie Düsseldorf in Kooperation mit der Kunsthalle Düsseldorf
2005          Landesmuseum, Ratingen
              Odapark, NL-Venray (K)
2004          Kunsthaus, Essen
              Sammlung Deutsche Bank, Düsseldorf
2003          Städtische Galerie, Kaarst
              Galerie Art & Henle, Berlin


                  Einzelausstellungen
2017          Kunstraum La Palma, Tazacorte, Kanaren
2015          Kunstverein Duisburg
              Städtische Galerie, Kaarst
2013          Initiative Die Treppe, Düren (K)
2014          Außenprojekt „incognito“, Jülich
2012          dok25a, Düsseldorf
2011          Galerie Schloss Neersen
2010          Sigismundkapelle Regensburg (K)