Freitag, 5. Juli 2019

                      

                     Finissage + Künstlergespräch

                         am So.8.9.2019/15-18h

               

              Rainer Rehfeld im Gespräch mit dem Künstler

              Tobias Stutz.

              Thema: 

              Das Bauhaus und die klassische Moderne im 

              Kontext zur Malerei von Tobias Stutz 

              Das Künstlergespräch wird bestuhlt sein und findet

              um 15.30h statt. 

 

        

               

                

                       Next Show im Coelner Zimmer

        

         D_Constructions von Tobias Stutz

                     

                              Malerei

 

               

               Impressionen der Ausstellung










   

         Vernissage Freitag,12.7.2019/19 h

          
          Begrüßung:Rainer Rehfeld

          Ausstellungsdauer: 12.7.–8.9.2019

          Öffnungszeiten: Do+Fr 16-19h 
          + nach Vereinbarung  0171/1911160
          info@coelner-zimmer.de,
          Galerie: Coelner Zimmer,Schirmerstr.39,40211 Düsseldorf
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                        d_construction No.1/80x100cm/Öl auf Leinwand

Über Tobias Stutz


Tobias Stutz wurde 1983 in Filderstadt geboren und lebte von seinem dritten bis
sechsten Lebensjahr in Schottland. Nach dem Zivildienst (ADA) in Nord-Irland,
Belfast studierte er an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg unter
Professor Fleck Malerei.
Er erhielt 2007 und 2010 je ein Stipendium und wurde 2010 in den insbesondere für
junge Künstler nicht unwichtigen Kunstkalender der Lfa Bayern aufgenommen.
Seine Arbeiten, die er seit 2005 regelmäßig in der Öffentlichkeit zeigt, erhielten
gerade den Preis der VR-Bank Erlangen.
Ein Künstler, der wie Stutz Gebäude oder Möbel der klassischen Moderne so
sachlich genau wiedergibt, arbeitet deutlich mit dem Wiedererkennungswert der
Dinge.
Menschen fehlen meistens auf seinen Bildern, dafür aber werden 

Designgegenstände und Architekturen umso präziser inszeniert.
So werden die Gebäude zu Repräsentanten der klaren reduzierten
Formensprache des internationalen Stils, der zu Beginn des letzten Jahrhunderts am
Bauhaus entstand. Stutz stellt denn auch dessen Kennzeichen dar: die
Flachdächer, die großzügigen Fenster bzw. Fensterwände sowie die tragenden
Chrom-Stützen, welche das Kennzeichen der Skelettarchitektur Mies van der Rohes
sind.
Das Abbilden real existierender Gebäude wie z. B. des Barcelona-Pavillons
„Pavillon bei Nacht“ von 2016 geschieht bei Stutz durch den subjektiv gewählten
Ausschnitt. Dieser macht die Eleganz wie aber auch die Radikalität der Architektur
deutlich.
Das „Casestudyhouse“ Nr. 22 von 2017, ein Fallstudienhaus von Pierre König (1959-
60liegt über Los Angeles. Befindet man sich in diesem von linearer Strenge, von
rechten Winkeln und durchlässigen Wände gestalteten Gebäude, so wird ein
Prinzip der klassischen Moderne erlebt, nämlich, dass die Umgebung in das
Gebäude durch die Fensterausschnitte hinein geholt wird.
Dies ist ein Anliegen der klassischen Architektur, die sich generell wie ein
stereometrischer Fremdkörper in der Natur behauptet. Sie will die Natur mittels der
großen Fenster im Inneren optisch vergegenwärtigen. Dies bringt Stutz an seinem
Bild mit dem Blick auf das Matterhorn, zum Ausdruck.
Es ist das Ausschnitthafte, was den Reiz vieler seiner Bilder ausmacht. Die
Ausschnitte sind so angelegt, dass Linien und Flächen, wie auch die
Waagerechten, Senkrechten und Diagonalen in konzentrierter, nahezu
fotografischer Genauigkeit zu einem reduzierten Ganzen harmonisch
zusammenklingen. Und es sind stets die Grenzen der Bilder, also die Rahmen, die
den Ausschnitt in seiner Komposition und in seinem Minimalismus ausmachen.
Stutz lenkt den Blick auch auf profane, unspektakuläre Innenräume.
So gibt er die Illusion räumlicher und plastischer Gegebenheiten am Beispiel der
Bauhausküchen wieder. Deren Ecken und Kanten, ihre farblichen Kontraste sowie
ihre spezielle Rhythmik von Linien, Flächen und Körpern unterstreichen ihre
konstruktive und abstrakte Ästhetik.
Der Blick auf jene Stelle, wo der Flur abknickt und wir eine Ahnung von einem
hellen von Licht durchfluteten Zimmer bekommen, wird durch keine überflüssigen
Details gestört. Selbst das Bild im Bild mit dem gleichen Motiv, irritiert nicht, sondern
es fügt sich wie selbstverständlich ein.
Einige kleinformatige Arbeiten überraschen in dieser Ausstellung. So stellt Stutz
Museumsbesucher dar, die sich in abstrakte Gemälde versenken und dabei zur
Ruhe kommen.
Nach eigenen Angaben hatte der Maler einfach Lust darauf, Menschen zu malen.
Dabei ist das Motiv der Versenkung ein wichtiges der Malerei der klassischen
Moderne. Die Begegnung von Kunst und Kunstbetrachter im Museum ist ferner ein
häufiges Thema der zeitgenössischen Fotografie.
Stutz` Arbeiten spiegeln immer wieder seine Auseinandersetzung mit der Kunst im
Allgemeinen.
So betonen seine Räume wie die von Edward Hopper Licht und Schatten. Oft wird
er deshalb nach seiner Beziehung zu Hopper befragt. Diese Fragen animierten ihn,
sich Hopper-Bildern in einer Serie anzunähern und sie unverblümt zu zitieren.
So ist das Bild „Morning Sun“ ein Hopper-Bild, aber ohne die Frau, die bei Hopper
auf dem Bett sitzend, in ihren Gedanken versunken aus dem Fenster schaut.
Während sich bei Hopper Leere und Melancholie breit machen, ist die Stutzversion
frei davon.
Bei Stutz werden eine banale Tresortür oder ein einfaches Fenster in ihren
grafischen und flächigen Spannungen und damit in ihrer Bildqualität erfasst bzw.
von ihm erfunden.
Das Gelb der ausgefahrenen Markise vermittelt in seiner warmen Sonnenenergie
so etwas wie den Inbegriff eines Sommers im Süden um die Mittagszeit.
Dass Stutz die Funktion von Fenstern häufig unberücksichtigt lässt, weil man aus
ihnen nicht hinaus und weil man in sie nicht hinein schauen kann, zeigt seinen
besonderen künstlerischen Ansatz. Der Maler will nicht mehr, als den Dingen der
Wirklichkeit die Form-, Linien- und Flächenbeziehungen abzuschauen.
Dies führt letztlich zu abstrakten Formbeziehungen, die die Wirklichkeit in Licht und
Schatten sowie in dicht gemalten wie transparenten Flächen nahezu auflösen, sie
entmaterialisieren.
Tobias Stutz stellt Räume dar, die durch die Abwesenheit des Menschen keine
Lebensräume, keine Handlungsräume sind.
Jochen Meister spricht denn auch von „Sehorten“ und vom „reinen Schauen“, zu
dem Stutz einlädt.
Durch das Weglassen der Figuren tritt die klare Konstruktion in den Vordergrund.
Diese bewirkt einen Ausdruck voller Reinheit, da der Blick durch nichts gestört wird.
Der Betrachter kann zur Ruhe kommen. Es drängt sich ihm keine Erzählung, keine
Stimmung auf, er kann ganz bei sich bleiben. (Text:Aloisia Föllmer)


Über Tobias Stutz
Geboren 28.07.1983, Filderstadt
Studium
2005-2011 Studium der Freien Malerei bei Prof. R. Fleck
an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg
2011-2013 Master of Arts, Alanus-Hochschule für Kunst und Gesellschaft, Alfter
 

Kunstpreis der VR-Bank, Erlangen
Weihnachtsgabe edition, Sammlung Böckmann, Berlin
Ankauf einiger Arbeiten durch die Sammlung Böckmann, Berlin
Zahlreiche Arbeiten in privaten und öffentlichen Sammlungen
Klassenpreis, Akademie der Bildenden Künste, Nürnberg
Ankauf ARTOTHEK Nürnberg
2010 Erasmus Stipendium, Budapest
Kunstkalender 2010, Junge Kunst in Bayern, Lfa Förderbank Bayern
2007 Oskar-Karl-Foster-Stipendium
Einzelausstellungen (Auswahl)
2019 Fenêtres, Kurfürstliches Gärtnerhaus, Bonn
2018 parallels II, galerie konstantin b., Regensburg
2017 lichtwerk, Galerie kunst 2, Heidelberg
pavillon, Galerie Kerstner, Kronberg im Taunus
parallels, S.Y.L.A.NTENHEIM, Kunstversorgungsquartier, Bonn
[paspar´tu:], Kunstverein Erlangen
Inside out, Galerie in der Promenade, Fürth
2016 house with a view, Galerie Foyer, Brotfabrik Bonn
reflection, Pässler Sundermann + Partner, Architekturbüro, Leichlingen
2015 Placements, Galerie Carsten Seifert, Berlin
ART KARLSRUHE, one artist show, Galerie seifert l lardon, Karlsruhe
2014 L` espace, KUF: Gemeinschaftshaus Langwasser, Nürnberg
2013 Interieurs, galerie konstantin b., Regensburg
imagikon, S.Y.L.A.NTENHEIM, Kunstversorgungsquartier, Bonn
Iconographie profane I., Galerie des Effets Secondaires, Vergaville
Iconographie profane II., Galerie en Promenade, Metz
2011 zeich.mal., Galerie Ederer, Nürnberg
Profane Ikonen, Galerie in der Promenade, Fürth
Samples, Galerie Brühl, Brühl
2009 Malerei und Druckgraphik, Alleria-Ausstellungsprojekt, Schweinau
Parts, Weinerei, Nürnberg
Fassaden, galerie konstantin b., Regensburg
Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2019 BAU-WERKE celebrating bauhaus, Galerie Augarde, Daun
God is in the details, galerie freitag 18.30, Aachen
urban space, Galerie Anette Müller, Düsseldorf
Frühlingsausllese, galerie konstantin b., Regensburg
God is in the details, galerei freitag 18.30 im Wirtschaftsforum Berlin
discovery art fair. Köln, Galerie Augarde
Architektur, GALERIE MICHAEL W. SCHMALFUSS, Marburg
accrochage, Galerie Skulpturale, Lindau
Art Innsbruck, Galerie Diede, Beulich
God is in the details, Künstlerforum Bonn
2018 Miniaturen, galerie freitag 18.30, Aachen
Dezember-Ausstellung, Galerie Pfundt, Berlin
discovery art fair. Frankfurt, Galerie Augarde
24. Offene Ateliertage der Bonner Altstadt, Bonn
Herbstauslese, galerie konstantin b., Regensburg
Künstler der Galerie, Galerie in der Promenade, Fürth
Anonyme Zeichner 2018, Galerie im Körnerpark, Berlin
70 Jahre Grundgesetz, NRW-Landtag, Düsseldorf
70 Jahre Grundgesetz, Artefact, Bonn
Lüge, Amorph Künstlergruppe, Kulturbunker, Köln
Haus der Fehler, Künstlerforum, Bonn
2017 Winterauslese, galerie konstantin b., Regensburg
Herbstsalon, Kunstverein Erlangen
23. Offene Ateliertage der Bonner Altstadt, Bonn
39 qm, gehobene Ausstattung, projektraum b12, Bonn
saisonstART, S.Y.L.A.NTENHEIM, Bonn
Art Bodensee, Galerie Skulpturale, Dornbirn
OUT:LOOK, Gastspiel – artconcept in der Slow Art Galerie, Nürnberg
geoORTnet und geFORMt, Kunsthaus Klüber, Weinheim
Verortung, galerie konstantin b. im Krankenhaus Regensburg
2016 Was gibt’s?-15 Jahre galerie konstantin b., Regensburg
Wintersalon, Kunstverein Erlangen
22. Offene Ateliertage der Bonner Altstadt, Bonn
saisonstART, S.Y.L.A.NTENHEIM, Bonn
SerientäterInnen, Galerie Skulpturale, Lindau
KUNSTRAI ART Amsterdam, Galerie Carsten Seifert
ART KARLSRUHE, Galerie Carsten Seifert, Karlsruhe
I AMSTERDAM YOU BERLIN, Galerie Carsten Seifert, Berlin
Frühlingsauslese, galerie konstantin b., Regensburg
2015 Kunst Zürich, Galerie Carsten Seifert
Viennafair, Galerie Carsten Seifert
21. Offene Ateliertage der Bonner Altstadt, Bonn
POSSITIONS Art Fair, Galerie Carsten Seifert
10 Jähriges, Galerie in der Promenade, Fürth
Frühlingsauslese, galerie konstantin b., Regensburg
I AMSTERDAM YOU BERLIN, Galerie seifert l lardon, Berlin
2014 Buchbar, Amorph Künstlergruppe, Fabrik 45, Bonn
Alltagsgegenstände, Künstlerforum, Bonn
POSSITIONS Art Fair, Galerie seifert l lardon, Berlin
Künstler der Galerie, Galerie seifert l lardon, Berlin
21. Offene Ateliertage der Bonner Altstadt, Galerie Galeano, Bonn
Herbstauslese, galerie konstantin b., Regensburg
100% mixed media, Kunstpunkte 2014, Eitorf
ART FAIR, Galerie seifert l lardon, Köln
Affordable Artfair, Galerie seifert l lardon, Hamburg
Supermarket Art Fair mit S.Y.L. A.NTENHEIM, Bonn in Stockholm
RE-Macke, Amorph Künstlergruppe, Kult 41, BonnHerbstauslese, galerie konstantin b., Regensburg
Sommerauslese, galerie konstantin b., Regensburg
2011 Jahresausstellung, Akademie der Bildenden Künste
Lieblings Bilder 20 Jahre ARTOTHEK Nürnberg
2010 Kunstsalon, Haus der Kunst, München
Jahresausstellung, Akademie der Bildenden Künste
Sonderausstellung Nürnberger Nachrichten, Kunsthaus, Nürnberg
NN - Ausstellung, Musee des Beaux – Arts, Nizza
OFFEN auf AEG, Werkschau, Nürnberg
Preziosen II , Galerie Ederer, Nürnberg
2009 Urbane Welten, Kunstpreis Langwasser, Franken-Center, Nürnberg
Plussieben-Minusdrei, Klasse Fleck, Akademiegalerie Nürnberg
Auf AEG, Jetztkunst in der Zentrifuge, Nürnberg
Sonderausstellung Nürnberger Nachrichten, Kunsthaus, Nürnberg
Zwischen Räumen, Galerie Ederer, Nürnberg
Auf dem Weg, Galerie in Bewegung, Landshuter Kunstnacht,
2008 Unter Druck, Akademie Galerie Nürnberg
Druck Grafik, La Galleria, Nürnberg
Ausstellung Welde Kunstpreis, Schwetzingen
Klasse Fleck, Galerie im Bürgerhaus, Schwabach
Jahresausstellung, Akademie
druck grafik und …, A.K.T. Kunstverein Amberg
Klasse Bury / Klasse Fleck, Akademie Galerie Nürnberg
Gastspiel 2008, Fürther Ateliertage, Fürth
2007 Jahresausstellung, Akademie der Bildenden Künste
K2h Kunstkaufhaus, Schenker Turm, Regensburg
Hoppla Druck Grafik, Dizzys Galerie, Nürnberg
2006 Jahresausstellung, Akademie der Bildenden Künste
2005 Zeit und Raum, Kunstverein Künstlerei 68, Nürnberg


Dienstag, 7. Mai 2019

            

      Finissage + Künstlergespräch am So. 7.7.2019/11 h


  Das Coelner Zimmer lädt ein zur Ausstellung:



EINE FOTOGRAFISCHE INSTALLATION
VON FANNY HARLAN

Impressionen der Ausstellung













 Vernissage Freitag,31.5.2019/19 h
       
       
       
          
          Begrüßung:Rainer Rehfeld

          Ausstellungsdauer: 31.5.–7.7.2019

          Öffnungszeiten: Do+Fr 16-19h + nach Vereinbarung
          Am Sa.15.9+So.16.9 ist die Ausstellung von
          13-19 geöffnet.

          Galerie: Coelner Zimmer,Schirmerstr.39,40211 Düsseldorf
          www.coelner-zimmer.de
          Facebook:coelner zimmer

          
 

Über Fanny Harlan


Japan und Deutschland sind die beiden Pole welche die Künstlerin Fanny Harlan zu dem ganzen Menschen werden lassen der sie gerade ist.

Erst wirkte es wie eine zufällige Begebenheit als Harlan 2015 den ersten Kontakt und auch ein Auslandsjahr in dem fernöstlichen Land verbrachte - an einem Ort der für sie für die Blüte des Lebens steht und historisch wohl wie kein anderer dem kollektiven Tod ins Augen blickte - Hiroshima. Aus dem Fotojournalismus Studium taucht Harlan in die japanische Kunstwelten ein und erlebte drei Jahre lehrreicher Konfrontationen. Seit 2019 zurück in Deutschland verarbeitet Harlan ihr Bildarchiv und lässt Paare im Jetzt nebeneinander stehen.

Ihre Fotografien zeichnen einen diffusen Grenzbereich von Dualitäten ab und beschäftigen sich mit den Zwischentönen definierten Polen von Schwarz und Weiß, Gut und Böse.
Im Zen ist das Ich ein Kreis ohne Umfang. Es ist der Mittelpunkt eines solchen Kreises und befindet sich gleichzeitig an jeder Stelle.
Aus ihrer subjektiven Perspektive kreiert die Künstlerin eine poetisch-abstrakte Märchenwelten die in einem pastelligen Farbbett Menschen und Objekte abrupt in Zeit und Raum hin und her Laufen lassen.
Japanische Unbeständigkeit mischt sich mit einem Drang zu künstlicher Beruhigung grafischer Perfektion. Abrupt und dennoch sanft wechselt Harlan Standtorte und Perspektiven und lässt spielerisch Fragen aufkommen deren Antwort sie selbst nicht kennt.

Fanny Harlan ist 1993 in NRW geboren und dort aufgewachsen.
Ab 2014 studierte sie Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover.
Mit einem DAAD Stipendium studierte sie Ölmalerei und Contemporary Art 2015 in Hiroshima.
Nach ihrem Auslandsjahr war sie kuratorisch in der Galeriearbeit tätig, sowie in verschiedenen Kunst-Projekten eingebunden und verlegte ihren Lebensmittelpunkt bis 2019 nach Hiroshima in Japan.
Derzeit lebt und arbeitet sie in Berlin.


Ausgewählte Ausstellungen

2018/11 Einzelausstellung „DU“ als Abschluss der AIR im Blend Inn Osaka, Japan
2018/02 Bachelor-Ausstellung „facial feedback“, Hannover, Deutschland
2017/12 Duoausstellung „Das Postamt im Erdkern“ in der ehemaligen Bank Hiroshimas, Japan
2017/06 Gruppenausstellung „crossroads“ der Internationalen Klasse, HS Hannover, Deutschland
2016/12 Gruppenausstellung „Fuantei“, Galerie 611 Hiroshima, Japan
2016/06 Gruppenausstellung „.com, Hiroshima City University, Hiroshima, Japan
2016/04 Einzelausstellung „A part“, Galerie 611 Hiroshima, Japan
2016/05-07 Einzelausstellung „Aussichten“,
Hiroshima Motomachi Apartments
2016/03-05  Gruppenausstellung auf Miyajima-Insel in Hiroshima, Japan





Montag, 22. Oktober 2018


          



                 


         

         Ausstellung verlängert
              bis 10.3.2019
    Wir nehmen am Photoweekend teil
    FR.8.3 von 18-21h
    Sa.9.3 von 12-20h
    So.10.3 von12-18h      
    Sonderveranstaltung am 10.3 um 16h
    Künstlergespräch und interaktive   
    Fotoinstallation mit 
    Künstler Bernard Langerock      
    
    
   
              
           
               Ausstellung 
         DAS ERWEITERTE ICH

         Bildimpulse „China:
         Mensch und Landschaft“
         von Bernard Langerock


                Sonntag,den 20. Januar 2019/
            16 Uhr im Coelner Zimmer
                 
        


        DAS ERWEITERTE ICH
           Bernard Langerock
                Fotografie/Objekte

  
           Sonderöffnungszeiten zur Digitalen:
               Sa.10.11/13-18h 
               So 11.11/13-18h

         So 18.11/11-16h Künstlergespräch 11.30h 
                        
                    Impressionen der Ausstellung

               







      Vernissage Freitag,2.11.2018/19 h
       
      Einführung in die Ausstellung:Tobias Chriske

         Ausstellungsdauer: 2.10.2018-13.1.2019

         Öffnungszeiten: Do+Fr 16-19h + nach Vereinbarung
         
         Sonderöffnungszeiten zur Digitalen:
         Sa.10.11/13-18h 
         So 11.11/13-18h
         So 18.11/11-16h Künstlergespräch um 11.30h 
          

         Galerie: Coelner Zimmer,Schirmerstr.39,40211 Düsseldorf
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Text zur Ausstellung + Vita des Künstlers

BERNARD LANGEROCK FOTOGRAFIEN
DAS ERWEITERTE ICH

Die Frage steht im Raum, welchen Stellenwert die digitale Medien haben für das       
sich Zurechtfinden in unserer Welt, denn
Erfahrungen aus der digitalen Welt können nur in der realen Welt begriffen    
werden. Gelingt es die neuen medialen Möglichkeiten
sich zu eigen zu machen, sie sich einzuverleiben, sie als visuelle Sprache zu    
nützen? Über den digitalen Medien den Bezug zur realen Welt zu verlieren aus   
der wir beim individuellen Konstruieren unserer Welt schöpfen, wäre fatal.    
Aber wie viel Distanz, wie viel personale Emanzipation braucht ein Mensch, um   
sich vor der (göttlichen) Autorität der neuen Medien und den damit  
einhergehenden Gefühlswelten zu behaupten?
Ist die digitale mediale Welt näher an Gott, an das
Vollkommene als die reale Welt? Ist die digitale mediale Welt eine Droge der  
zur Realitätsverlust führt?
„Das erweiterte Ich“ ist eine Auseinandersetzung mit Materialität,
 Schatten, Spüren, Reflexionen der Dinge und deren Beziehungen
 zueinander, es ist aber auch der Versuch die Unterschiede, die Grenzen zu  
 erkunden zwischen der realen Welt und
 deren natürliche Abbildungsmöglichkeiten und die der digitalen abgebildeten  
 Welt die uns mehr und mehr fesselt.
 „Das Material woraus ich existiere und das Material rundum mich herum sind   
 harte Faktoren im Leben. Diese Faktoren zu
 erforschen, zu entdecken, zu begreifen ist eine der Voraussetzung um sich 
 orientieren zu können sowohl in der realen als in der medialen digitalen Welt.
            
Bernard Langerock


Vita
Bernard Langerock, geboren in Tielt, Belgien, 1953
Lebt und arbeitet seit 1972 in Düsseldor
Studium: Staatliche Kunstakademie, Düsseldorf, von 1972 bis 1978
Februar 1976 Meisterschüler
Stipendien
Deutsch-Chinesischer Künstleraustausch, Chongqing, China
Stipendium der Landeshauptstadt Düsseldorf, 18. November 2013 bis 18. Januar 2014
ONOMATO Kunstverein Düsseldorf 2015/16
             
Publikationen
Das Auge der Objekte – Fotografie und Formen in chinesischem Lack
Bernard Langerock, Verlag, Museum für Lackkunst, Münster, 2017
Momentaufnahmen der Reflexion – Fotografie und Philosophie,
Bernard Langerock/Hermann Schmitz, Karl Alber-Verlag, 2014
TONGYUANJU
Leben und Arbeiten in einer Arbeitersiedlung in Chongqing, China
Drachenhaus Verlag, Esslingen, 2017
Momentaufnahmen der Reflexion – Das Visuelle Philosophieren
Beitrag in Fotografie und Gesellschaft, Phänomenologische und wissenschaftliche        
Perspektiven, Thomas S. Eberle (Hg.), Transcript-verlag, Bielefeld, 2017
Ausstellungsnachweis Bernard Langerock
                
2018
Gruppenausstellung
DIE GROSSE KUNSTAUSSTELLUNG NRW DÜSSELDORF 2018
Museum Kunstpalast, Düsseldorf
28. Januar bis 18. Februar 2018
Soloausstellung
DAS ERBE DER ZEITZEUGEN
Licht-Collagen/Fotografien, Mahn - und Gedenkstätte Düsseldorf
6. Februar bis 27. Mai 2018
Düsseldorf Photo Weekends 2018/2017
Soloausstellung
DAS AUGE DER OBJEKTE.
FOTOGRAFIEN UND FORMEN IN CHINESICHEM LACK
Museum für Lackkunst, Münster
12. November 2017 bis 18. Februar 2018
Gruppenausstellung
FOTOGRAFISCHE ANSICHTEN
galerie 23, Velbert-Langenberg
24. Juni bis 3. September 2017
Gruppenausstellung
DER WAHRE SCHEIN
onomato Kunstverein    Düsseldorf
26. Mai bis 4. Juni 2017
Soloausstellung/Fotoinstallation
KREUZPHÄNOMENE
1. März 2017 bis 15. April 2017
Abtei-Liesborn
Soloausstellung/Fotoinstallation
TONGYUANJU – Leben und Arbeiten in einer Arbeitersiedlung in China
LVR-Industriemuseum Oberhausen, St. Antony-Hütte/Museum Eisenheim

12. März 2017 bis 9. Oktober 2017

Dienstag, 14. August 2018


           
            
            
            Das Coelner Zimmer lädt ein zur Ausstellung:

            Dark Passage/Unlimited

                    Malerei

                von Bertram Rutz

          Finissage +Künstlergespräch
          Sonntag 28.10 /15h-18h
          Künstlergespräch 15.30h
          Moderation:Rainer Rehfeld 
       


       
       Vernissage am Freitag,7.9.2018/19 h
       
       
       
          
          Einführung in die Ausstellung:Professor Dr.Peter Tepe

          Ausstellungsdauer: 7.9-28.10.2018

          Öffnungszeiten: Do+Fr 16-19h + nach Vereinbarung
          Am Sa.15.9+So.16.9 ist die Ausstellung von
          13-19 geöffnet.

          Galerie: Coelner Zimmer,Schirmerstr.39,40211 Düsseldorf
          www.coelner-zimmer.de
          Facebook:coelner zimmer
          Impressionen der Ausstellung:

          









          Pressetext zur Ausstellung:
          Die Ausstellung „Dark Passage/Unlimited“ 
          zeigt Auszüge aus zwei malerischen Zyklen:
         „Unlimited (Almost Like The Blues)“ aus den Jahren 
          2014 - 2017 und „Dark Passage (Memories of Film Noir)“
          aus den Jahren 2017 - 2018.


          Der erste Zyklus erzählt die Geschichte von 
          Jazz und Blues in Amerika vom Anfang des
          20. Jahrhunderts bis in die 1960er Jahre.
          Splitter und Bruchstücke von Orten, Menschen und       
          Geschehnissen:Die Arbeit auf den Baumwollfeldern 
          des Mississippi-Deltas, die Gassen des alten 
          New Orleans,das Leben in Chicago und Harlem,
          der Kampf um die Selbstbestimmung der afroamerikanischen 
          Bevölkerung in der Bürgerrechtsbewegung. 
          Die zornige Seele des Blues,der swingende Rhythmus 
          des Jazz, die spirituelle Ekstase des Gospel.
          Ein ganzes Jahrhundert spiegelt sich in der mythischen 
          Geschichte seiner Musik.


          Der zweite Zyklus ist eine Hommage an die 
          „Schwarze Serie“des amerikanischen Kinos 
          der 1940er und 1950er Jahre.
          Die fatalistische Welt dieser Filme zeigte eine 
          traumverhangene Helldunkelwelt voller nächtlicher 
          Großstadtstrassen, düsterer Hotelflure und Zimmer-
          fluchten, bevölkert von desillusionierten und 
          gewaltbereiten Männern und sirenenhaften 
         „Femmes Fatales“.
          Sie spiegelte das Unterbewusstsein einer zutiefst 
          verunsicherten und krisengeschüttelten Gesellschaft 
          nach dem Ende des zweiten Weltkriegs wider.


          Die beiden Zyklen sind wie zwei Seiten einer Medaille,
          sie ergänzen und kommentieren sich gegenseitig: 
          die frei fließende Welt des Jazz auf der einen,
          die verschatteten und klaustrophobischen Bilder 
          des Noir auf der anderen Seite. 
          Und so wie der Blues die Musik der dunkelsten Stunde 
          ist,kurz bevor der Morgen dämmert,so stellt 
          der Film Noir das klassische Late Night-Kino dar, 
          dessen Geschichten uns verfolgen bis in unsere Träume.


          Beide Zyklen zeigen Malerei als eine innere Reise in 
          Erinnerungen, Phantasien und Ängste hinein. 
          Von Filmen und Musik ausgehend, aber weitererzählt 
          in eine sehr persönliche Welt,wo jedes Einzelbild 
          ein geschlossenes Ganzes ist, der 
          größere Zusammenhang aber erst in der Gesamtschau 
          sichtbar wird.

          Künstlerbiografie

          BERTRAM RUTZ

LEBENSLAUF
  • Geboren 1959 in Düsseldorf 
  • Nach dem Abitur Zivildienst 
  • Studium Anglistik und Romanistik 
  • Ab 1982 Filmvorführer in verschiedenen Düsseldorfer Programmkinos 
  • Ab 1985 Freier Mitarbeiter im Düsseldorfer Filmmuseum, im Hetjens-Museum und in der Kunsthalle Düsseldorf 
  • Arbeit als Plakatmaler für die Düsseldorfer Kinos Cinema und Savoy:
    Gestaltung von ca. 70 großformatigen Filmplakaten 
  • Seit 1989 als freier Künstler tätig:
    Malerei und Druckgraphik sowie Film- und Videoarbeiten, Künstlerbücher 
  • Seit 2000 angestellt in der Graphischen Sammlung des Museum Kunstpalast 

AUSSTELLUNGEN (Auswahl)

  • 2017  Stadtmuseum Düsseldorf
  • 2017  Galerie Bürger, Wien
  • 2015  Kuboshow Herne 
  • 2013  Museum Arte-Halle Welchenhausen 
  • 2013  BBK Düsseldorf 
  • 2011  Forum Art & Sound Düsseldorf 
  • 2011  Hermann Fischer Haus Neuss-Norf 
  • 2010, 2012   Heaven 7 Düsseldorf 
  • 2010  Hermann-Harry-Schmitz-Societät Düsseldorf 
  • 2009  plan.d Düsseldorf 
  • 2008  Werkstattgalerie Bensberg 
  • seit  2004   „Kunstpunkte“ Düsseldorf 
  • 2002, 2003, 2005, 2008, 2010, 2012, 2013, 2015 und 2017  
  • „Große Kunstausstellung NRW“ Düsseldorf 
  • 2000, 2003, 2007, 2010, 2011, 2012 und 2015 BiBaBuZe Düsseldorf 
  • 1997  Galerie New World Düsseldorf 
  • 1996, 1998   SchauRaum Düsseldorf 
  • 1993, 1996   Filmmuseum Düsseldorf 
  • 1992  HWL-Galerie Düsseldorf 
  • 1989  CO 10 Galerie  Düsseldorf 
  • 1976, 1979, 1980   Orangerie Düsseldorf-Benrath